2009: Weniger Unglücke, mehr Unsicherheit

4. Januar 2010
Was von Flug AF447 übrig blieb: In einem Hanger in Toulouse sind die Fundstücke ausgelegt - dort, wo sie bei einer intakten Maschine auch anzutreffen wären. (Foto: BEA)

Was von Flug AF447 übrig blieb: In einem Hanger in Toulouse sind die Fundstücke ausgelegt - an den Stellen, an denen sie bei einer intakten Maschine auch anzutreffen wären. (Foto: BEA)

Wer ans Luftfahrtjahr 2009 zurückdenkt, denkt zwangläufig an ein schwarzes Jahr für die Passagierfliegerei. Da war der Absturz von Turkish Airlines Flug 1951 beim Landeanflug auf Amsterdam. Da war das Verschwinden von Air France Flug 447 über dem Atlantik. Da war wenige Wochen später der Absturz von Yemenia Flug 626 vor den Komoren. Und da war – zumindest vom Gefühl – noch viel, viel mehr. Die Statistik zeichnet allerdings ein ganz anderes Bild.

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Immer dieser Airbus

30. Juni 2009
Unglücks-Berichterstattung (Screenshot: Google News)

Aktuelle Absturz-Berichterstattung, zufällig ausgewählt (Screenshot: Google News)

Warum ist es für deutschsprachige Medien eigentlich so immens wichtig, nach einem Flugzeugabsturz den Hersteller der Unglücksmaschine in den Vordergrund zu stellen? “Airbus abgestürzt”, heißt es da. Oder – wie nach dem Verschwinden einer Maschine von Yemenia vor den Komoren – unheilsvoll: “Wieder Airbus abgestürzt”. Schon wieder? Kunststück: Da sich (wenn man die kleineren Hersteller einmal außen vor lässt) zwei Flugzeugbauer den Markt der großen Passagierjets teilen teilen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass an zwei schweren aufeinanderfolgenden Unglücken derselbe Hersteller beteiligt ist, bei fast 50 Prozent.

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