Auf zu neuen Ufern

15. Februar 2010

Start der "Atlantis" (Foto: Nasa).

Lieber Leserinnen, liebe Leser,

„Alles was fliegt“ zieht um und startet (hoffentlich) durch: Ab sofort finden sich neue Blog-Einträge auf der Plattform von ScienceBlogs. Sonst ändert sich nichts. Diese Seite bleibt als Archiv bestehen, wird vorerst aber nicht weiter aktualisiert.

Also, wenn Sie mir bitte folgen möchten


Die vergessene Vision

1. Februar 2010
Das waren noch Zeiten, als das große Ziel darin bestand, die ersten Spuren auf einem anderen Himmelskörper zu hinterlassen. (Foto: Nasa)

Das waren noch Zeiten, als das große Ziel darin bestand, die ersten Spuren auf einem anderen Himmelskörper zu hinterlassen. (Foto: Nasa)

Man kann viel Schlechtes über George W. Bushs „Vision“ sagen, im Jahr 2020 wieder einen amerikanischen Astronauten auf dem Mond abzusetzen. Man kann kritisieren, dass Bush sehr schnell wieder das Interesse daran verloren hat. Dass es ihm zu keinem Zeitpunkt gelang, Begeisterung für seine Pläne zu entfachen. Dass das ganze Unternehmen von Anfang an unterfinanziert war. Dass der Mond als Ziel eh uninteressant ist. Aber eines muss man Bush lassen: Er hatte in puncto Raumfahrt zumindest so etwas wie eine Vision. Bei Obama sieht das ganz anders aus.

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Verfressene Astronauten

24. Januar 2010
Damit ihre männlichen Mit-Astronauten stilvoll den Superbowl anschauen können, bereitet Sandra Magnus schon mal die Snacks vor. (Foto: Nasa)

Damit ihre männlichen Mit-Astronauten stilvoll den Superbowl anschauen können, bereitet Sandra Magnus schon mal die Snacks vor. (Foto: Nasa)

Wer in den vergangenen Wochen die Berichterstattung über die Internationale Raumstation ISS verfolgt hat, könnte zu dem Schluss gekommen sein, dass die Astronauten an Bord nichts anderes zu tun haben als zu essen, noch mehr zu essen, ein paar Sammlerstücke durch die Gegend zu fliegen und die Welt mit Kurznachrichten aus dem All zu unterhalten. Lustig. Aber muss das – in dieser Fülle – sein?

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2009: Weniger Unglücke, mehr Unsicherheit

4. Januar 2010
Was von Flug AF447 übrig blieb: In einem Hanger in Toulouse sind die Fundstücke ausgelegt - dort, wo sie bei einer intakten Maschine auch anzutreffen wären. (Foto: BEA)

Was von Flug AF447 übrig blieb: In einem Hanger in Toulouse sind die Fundstücke ausgelegt - an den Stellen, an denen sie bei einer intakten Maschine auch anzutreffen wären. (Foto: BEA)

Wer ans Luftfahrtjahr 2009 zurückdenkt, denkt zwangläufig an ein schwarzes Jahr für die Passagierfliegerei. Da war der Absturz von Turkish Airlines Flug 1951 beim Landeanflug auf Amsterdam. Da war das Verschwinden von Air France Flug 447 über dem Atlantik. Da war wenige Wochen später der Absturz von Yemenia Flug 626 vor den Komoren. Und da war – zumindest vom Gefühl – noch viel, viel mehr. Die Statistik zeichnet allerdings ein ganz anderes Bild.

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Die nackten Fakten

31. Dezember 2009
Gestelltes Foto aus den Anfangstagen der Terahertz-Scanner. Haben solche Bilder die Angst vor Nacktheit angefacht? (Foto: Qinetiq)

Gestelltes Foto aus den Anfangstagen der Terahertz-Scanner. Haben solche Bilder die Angst vor Nacktheit angefacht? (Foto: Qinetiq)

Nacktscanner – allein schon bei dem Begriff bekommt der gemeine Nachrichtenredakteur feuchte Hände. Das riecht nach Bedrohung, weckt die Angst vor dem Eingriff in die Privatsphäre, appelliert an eine diffuse Technikfeindlichkeit. Und nicht zuletzt verspricht es eine (zumindest für den gemeinen Nachrichtenredakteur) gehörige Portion Erotik. Kein Wunder, dass in der nachrichtenarmen Zeit zwischen den Jahren das Thema derzeit gerne – und häufig polemisch oder unreflektiert – hochgekocht wird. Versuchen wir es mal mit ein paar Fakten.

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Glückwunsch, alte Dame!

24. Dezember 2009
Ein echtes Christkind: Die Ariane 1 startet zum ersten Mal. (Foto: Esa/Cnes/Arianespace)

Ein echtes Christkind: Die Ariane 1 startet zum ersten Mal. (Foto: Esa/Cnes/Arianespace)

An Heiligabend 1979, um exakt 18.14 Uhr deutscher Zeit, machte sich Europa auf ins All. Vom französischen Weltraumzentrum in Kourou startete erstmals eine Ariane-Rakete in den blauen Himmel über Französisch-Guyana. 30 Jahre und viele Rückschläge später hat sich die Ariane zu einer der wichtigsten und zuverlässigsten Trägerraketen gemausert. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

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Aber meiner ist feuchter

18. November 2009
Im Cabeus-Krater auf dem Mond will die Nasa "signifikante Mengen" an Wassereis gefunden haben. (Foto: Nasa/GSFC/Arizona State University)

Im Cabeus-Krater auf dem Mond will die Nasa "signifikante" Mengen an Wassereis gefunden haben. (Foto: Nasa/GSFC/ASU)

Wenn das Geld knapp wird und die Zukunft ungewiss, beginnen für gewöhnlich die Verteilungskämpfe. In der amerikanischen Raumfahrt, über deren Ausrichtung Präsident Obama in den nächsten Monaten entscheiden will, ist das nicht anders. Derzeit dürfte die Variante einer Vision in Führung liegen, die sich flexible path nennt, und sie ist immerhin so flexibel, dass sie um Mars und Mond einen mehr oder weniger weiten Bogen machen wird. Höchste Zeit für die Freunde der beiden Himmelskörper, sich in Stellung bringen. Wie das aussieht, kann man derzeit in den USA sehen.

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