O tempora, o Ares

27. August 2009
Schrott schon vor dem ersten Start? Ende Oktober sollte mit dem Testflug von Ares I-X eigentlich eine neue Ära beginnen. (Bild: Nasa)http://www.nasa.gov/images/content/272718main_aresIx_mposter_lg_full.jpg

Schrott schon vor dem ersten Start? Ende Oktober sollte mit dem Testflug von Ares I-X eigentlich eine neue Ära beginnen. (Bild: Nasa)

Sie ist 99,74 Meter lang, 816 Tonnen schwer und vielleicht schon bald das teuerste Stück Weltraumschrott: In einem überdimensionalen Hangar auf dem Gelände des Kennedy Space Center wartet die neueste Rakete der Nasa, Ares I-X genannt, auf ihren Testflug. Der Start ist für den 31. Oktober geplant. Doch wenn es dumm läuft, ist das Ares-Programm bis dahin längst gestrichen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Koreaner im Kosmos

19. August 2009
"Naro-1" soll Südkorea den Weg in den Club der Raumfahrtnationen ebnen. Bislang war das Land auf Mitflüge in fremden Raketen angewiesen. (Foto: Kari)

"Naro-1" soll Südkorea den Weg in den Club der Raumfahrtnationen ebnen. Bislang war das Land auf Mitflüge in fremden Raketen angewiesen. (Foto: Kari)

Wenn etwas die Raumfahrt in den vergangenen 50 Jahren vorangebracht hat, dann waren das weder der menschliche Entdeckergeist oder die wissenschaftliche Neugier – sondern schlicht und einfach erbitterte Konkurrenz: Ohne das Wettrüsten zwischen der Sowjetunion und den USA wäre Juri Gagarin nie als erster Mensch ins All geflogen. Ohne die missglückte Invasion in der Schweinebucht hätte John F. Kennedy nicht die Flucht nach vorne antreten und eine so verrückte Idee wie die Mondlandung ankündigen müssen. Ohne die Angst, russische Experten nach dem Zusammenbruch des Ostblocks an Schurkenstaaten zu verlieren, hätte Bill Clinton aus der Idee einer US-Raumstation niemals ein internationales Projekt gemacht. Und auch beim jüngsten Anwärter auf einen Platz im Club der Raumfahrtnationen spielen Prestige und Konkurrenz wieder die Hauptrolle: Südkorea will ins All.

Den Rest des Beitrags lesen »


Ja wie laufen sie denn?

18. August 2009
Ist der schnell, Mann: Usain Bolt, hier kurz nach seinen 9,69 Sekunden in Peking (Foto: Richard Giles)

Ist der schnell, Mann: Usain Bolt, hier kurz nach seinen 9,69 Sekunden in Peking (Foto: Richard Giles)

Zur Abwechslung soll es heute mal um irdische Objekte gehen – und zwar um solche, die besonders tief fliegen: 100-Meter-Sprinter, genauer gesagt Usain Bolt, jenen jamaikanischen Schnelläufer, der nicht nur innerhalb von 15 Monaten gleich dreimal den Weltrekord verbessert hat, sondern mit nunmehr 9,58 Sekunden auch in eine andere Dimension vorgedrungen ist. Was unweigerlich drei Fragen aufwirft: Wie macht er das? Wo ist das Limit? Und was zum Teufel tut McDonalds in seine Nuggets? Zu den ersten beiden Fragen hier ein paar ungeordnete Gedanken/Fundstücke.

Den Rest des Beitrags lesen »


Peterchens Mondfahrt

12. August 2009
Raumfahrtkoordinator Peter Hintze will zum Mond: 2015 soll eine deutsche Sonde auf dem Trabanten landen. (Foto: BMWi)

Raumfahrtkoordinator Peter Hintze träumt vom (vorerst unbemannten) Flug zum Mond. (Foto: BMWi)

Peter Hintze will hoch hinaus. Geht es nach dem Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, wird Deutschland spätestens 2015 auf dem Mond landen. Unbemannt, mit einem Rover oder einem „Krabbler“, wie Hintze es ausdrückt. Es sind hehre Pläne, die der CDU-Politiker heute – exakt 46 Tage vor der Bundestagswahl – vorgestellt hat, und aus wissenschaftlicher Sicht lässt sich über eine solche Mission (noch dazu als deutscher Alleingang) sicherlich streiten.

Den Rest des Beitrags lesen »


Das neue Bild der Erde

7. August 2009
Das erste Bild der Erde aus dem All, aufgenommen am 14. August 1959: Während die Sonne den Pazifik erleuchtet, liegt der amerikanische Kontinent im Dunklen. (Foto: Nasa)

Das erste Bild der Erde aus dem All, aufgenommen am 14. August 1959: Während die Sonne den Pazifik erleuchtet, liegt der amerikanische Kontinent im Dunklen. (Foto: Nasa)

Die wahrscheinlich wichtigste Errungenschaft der Raumfahrt sind die Bilder von der Erde, die zunächst von Satelliten später auch von Menschen im All gemacht wurden. Die Aufnahmen belegen nicht nur, dass die Erde tatsächlich eine Kugel ist, sie zeigen auch, wie allein und zerbrechlich dieser kleine blaue Planet in den Weiten des Universums erscheint – eine Erkenntnis, die viele Menschen tief berührt hat. Die Grundlage dafür wurde vor genau 50 Jahren gelegt.

Den Rest des Beitrags lesen »