Der letzte Clown im All?

29. September 2009

Guy Laliberté, früherer Straßenclown und heutiger Milliardär, soll siebter ISS-Tourist werden. (Foto: One Drop Foundation)

Guy Laliberté, früherer Straßenclown und heutiger Milliardär, soll siebter ISS-Tourist werden. (Foto: One Drop Foundation)

Wer immer auf die Idee kam, die freien Sitzplätze in Russlands Raumschiffen an westliche Touristen zu verscherbeln, er hätte einen hohen russischen Orden verdient: Seit acht Jahren füllt sich die finanziell notorisch klamme Raumfahrtagentur Roskosmos nun schon die Taschen, indem sie zahlungskräftigen Abenteurern eine Mitfluggelegenheit zur ISS anbietet. Mit dem Flug von Cirque-du-Soleil-Gründer Guy Laliberté, der am Mittwochmorgen zur Raumstation starten soll, könnte damit allerdings vorerst Schluss sein. Die Russen haben einen anderen, mächtigen (aber vielleicht nicht ganz so zahlungskräftigen) Geldgeber gefunden: die Nasa.

Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Es gibt noch mehr Eis, Baby!

24. September 2009
Kaum da, schon wieder weg: Von Meteoriten freigelegtes (und alsbald sublimiertes) Eis auf dem Mars. (Foto: Nasa/JPL)

Kaum da, schon wieder weg: Von Meteoriten freigelegtes (und alsbald sublimiertes) Eis auf dem Mars. (Foto: Nasa/JPL)

Nachdem die Raumsonde Phoenix vor gut einem Jahr beim Buddeln im Marssand Eisbrocken gefunden hatte, war klar: In der Polarregion des Roten Planeten ist bereits wenige Zentimeter unter der Oberfläche mit gefrorenem Wasser zu rechnen. Jetzt wollen Nasa-Forscher auch in deutlich gemäßigteren Breiten auf Eisvorkommen gestoßen sein. Hilfe beim Graben bekamen sie dabei aus dem All: von Meteoriten.

Den Rest des Beitrags lesen »


Mondlandung auf texanisch

16. September 2009
Mit zwei Millionen Dollar ist die Lunar Lander Challenge, die die X Prize Foundation im Auftrag der Nasa veranstaltet, dotiert. (Grafik: X Prize Foundation)

Mit insgesamt zwei Millionen Dollar ist die Lunar Lander Challenge dotiert, die die X Prize Foundation im Auftrag der Nasa veranstaltet. (Grafik: X Prize Foundation)

Wettbewerbe sind derzeit in der Raumfahrtbranche groß in Mode. Seit im Oktober 2004 der mit zehn Millionen Dollar dotierte X-Prize für den ersten bemannten Privatflug ins All ausgeschüttet wurde – und gleichzeitig den Startschuss für den Weltraumtourismus gab – sind Preisgelder für alle möglichen Aktivitäten ausgesetzt: für Mond-Rover, für Weltraumaufzüge, für drahtlose Stromübertragung. Seit wenigen Tagen steht fest: Das Preisgeld für die erste in privater Regie gebaute Mondlandefähre wird die Nasa in diesem Jahr auf jeden Fall los.

Den Rest des Beitrags lesen »


Sag zum Abschied zweimal Servus

15. September 2009
Bereit für seine erste und letzte große Reise: "CryoSat-2" im Reinraum der IABG. (Foto: Stirn)

Bereit für seine erste und letzte große Reise: "CryoSat-2" im Reinraum der IABG. (Foto: Stirn)

Duncan Wingham, Klimaphysiker am Londoner University College, hat schon einmal Abschied von Cryosat genommen. Das war Mitte 2005. Wenige Monate später lag der Erdbeobachtungssatellit, der die Dicke der Eisschicht in Arktis und Antarktis vermessen sollte, am Grunde des Ozeans, unweit des Nordpols.

Jetzt muss Wingham, ein Brite mit vollem hellblonden Haar, ein weiteres Mal Abschied nehmen. Cryosat, der Zweite, eine Kopie des Unglückssatelliten, ist bereit für seine erste und letzte große Reise – via Baikonur ins Weltall. Er soll erfolgreicher, zäher und besser sein als das Vorgängermodell. Am Montag wurde der 75 Millionen Euro teure Nachbau europäischen Journalisten vorgestellt.

Den Rest des Beitrags lesen »