Aber meiner ist feuchter

18. November 2009
Im Cabeus-Krater auf dem Mond will die Nasa "signifikante Mengen" an Wassereis gefunden haben. (Foto: Nasa/GSFC/Arizona State University)

Im Cabeus-Krater auf dem Mond will die Nasa "signifikante" Mengen an Wassereis gefunden haben. (Foto: Nasa/GSFC/ASU)

Wenn das Geld knapp wird und die Zukunft ungewiss, beginnen für gewöhnlich die Verteilungskämpfe. In der amerikanischen Raumfahrt, über deren Ausrichtung Präsident Obama in den nächsten Monaten entscheiden will, ist das nicht anders. Derzeit dürfte die Variante einer Vision in Führung liegen, die sich flexible path nennt, und sie ist immerhin so flexibel, dass sie um Mars und Mond einen mehr oder weniger weiten Bogen machen wird. Höchste Zeit für die Freunde der beiden Himmelskörper, sich in Stellung bringen. Wie das aussieht, kann man derzeit in den USA sehen.

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Der lange, lange Weg ins All

14. Oktober 2009
Ingenieurs- und Flugmodell (hinten) von NIRSpec im Reinraum in Ottobrunn. (Foto: Astrium)

Ingenieurs- und Flugmodell (hinten) von NIRSpec im Reinraum in Ottobrunn. (Foto: Astrium)

Was mich an Raumfahrtprojekten immer wieder fasziniert, ist die unglaublich lange Zeit, die für Planung und Entwicklung nötig ist. 15 Jahre zwischen den ursprünglichen Plänen und den ersten wissenschaftlichen Ergebnissen sind da keine Seltenheit. So auch beim designierten Nachfolger des Hubble-Teleskops, dem James Webb Space Telescope (JWST). Das soll zwar frühestens 2014 ins All geschossen werden, doch wenn man derzeit in die Reinräume der Entwickler schaut, könnte man meinen, der Start sei nur noch wenige Monate entfernt.

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Hat die Nasa bei „Lcross“ versagt?

9. Oktober 2009
Auf Kollisionskurs: Die Aussicht von "Lcross" eine gute halbe Stunde vor dem Einschlag auf dem Mond. (Foto: Nasa)

Auf Kollisionskurs: Die Aussicht von "Lcross" eine gute halbe Stunde vor dem Einschlag auf dem Mond. (Foto: Nasa)

Irgendwas muss bei der Nasa gehörig schief gelaufen sein – und sei es in der Kommunikation: Eine Staubwolke, die sich „etwa zehn Kilometer über die Mondoberfläche erheben wird“, hatte man der Öffentlichkeit zum Abschluss der Lcross-Mission versprochen. Amateurastronomen wurden aufgefordert, den lange geplanten Einschlag einer ausgebrannten Oberstufe mit ihren Teleskopen zu verfolgen. Star Partys und öffentliche Übertragungen auf Großleinwänden wurden organisiert, das Ereignis war live im landesweiten Fernsehen zu sehen.

Und was gab es zu sehen? Nichts.

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Es gibt noch mehr Eis, Baby!

24. September 2009
Kaum da, schon wieder weg: Von Meteoriten freigelegtes (und alsbald sublimiertes) Eis auf dem Mars. (Foto: Nasa/JPL)

Kaum da, schon wieder weg: Von Meteoriten freigelegtes (und alsbald sublimiertes) Eis auf dem Mars. (Foto: Nasa/JPL)

Nachdem die Raumsonde Phoenix vor gut einem Jahr beim Buddeln im Marssand Eisbrocken gefunden hatte, war klar: In der Polarregion des Roten Planeten ist bereits wenige Zentimeter unter der Oberfläche mit gefrorenem Wasser zu rechnen. Jetzt wollen Nasa-Forscher auch in deutlich gemäßigteren Breiten auf Eisvorkommen gestoßen sein. Hilfe beim Graben bekamen sie dabei aus dem All: von Meteoriten.

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Blog-Teleskop #31

26. Juli 2009

Willkommen bei der 31. Ausgabe des Blog-Teleskops, des zweiwöchentlichen Blicks in die deutschsprachigen Astronomieblogs. Heute ist es auf den Tag genau 40,016 Jahre her, dass erstmals ein Mensch auf einem anderen Himmelskörper gelandet ist. Womit klar wäre, welches Thema die Wissenschafts-Blogs (und nicht nur die) in den vergangenen 14 Tagen dominiert hat: Neil Armstrongs kleiner aber feiner Schritt auf dem Mond.

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Der Mann im Mars

15. Juni 2009

Aufnahme der Panorama-Kamera des Rovers "Spirit" an Sol 1526 (Foto: Nasa/JPL)Gruselig, nicht? Da liegt doch glatt ein menschlicher Schädel auf dem Mars. Wie? Sie sehen nichts? Na dann strengen Sie sich gefälligst mal an.

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