Geradewegs ins Unglück

3. Juli 2009
Die rekonstruierte Flugroute von AF447. Der rote Kreis stellt die Radarabdeckung dar. (Quelle: BEA)

Die rekonstruierte Flugroute von AF447. Der rote Kreis stellt die Radarabdeckung dar. (Quelle: BEA)

Gut einen Monat nach dem Absturz des Air-France-Flugs AF447 von Rio de Janeiro nach Paris hat die französische Untersuchungsbehörde BEA (die in voller Pracht „Bureau d’Enquêtes et d’Analyses
pour la sécurité de l’aviation civile“ heißt) einen ersten, vorläufigen Untersuchungsbericht vorgestellt. Er liefert – wie zu erwarten war – wenig Konkretes und hält sich mit Schlussfolgerungen sehr zurück. Umso interessanter sind daher die im Bericht enthaltenen Schilderungen von Piloten, die kurz vor oder nach AF447 dieselbe Region durchflogen.

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Immer dieser Airbus

30. Juni 2009
Unglücks-Berichterstattung (Screenshot: Google News)

Aktuelle Absturz-Berichterstattung, zufällig ausgewählt (Screenshot: Google News)

Warum ist es für deutschsprachige Medien eigentlich so immens wichtig, nach einem Flugzeugabsturz den Hersteller der Unglücksmaschine in den Vordergrund zu stellen? „Airbus abgestürzt“, heißt es da. Oder – wie nach dem Verschwinden einer Maschine von Yemenia vor den Komoren – unheilsvoll: „Wieder Airbus abgestürzt“. Schon wieder? Kunststück: Da sich (wenn man die kleineren Hersteller einmal außen vor lässt) zwei Flugzeugbauer den Markt der großen Passagierjets teilen teilen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass an zwei schweren aufeinanderfolgenden Unglücken derselbe Hersteller beteiligt ist, bei fast 50 Prozent.

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