Koreaner im Kosmos

19. August 2009
"Naro-1" soll Südkorea den Weg in den Club der Raumfahrtnationen ebnen. Bislang war das Land auf Mitflüge in fremden Raketen angewiesen. (Foto: Kari)

"Naro-1" soll Südkorea den Weg in den Club der Raumfahrtnationen ebnen. Bislang war das Land auf Mitflüge in fremden Raketen angewiesen. (Foto: Kari)

Wenn etwas die Raumfahrt in den vergangenen 50 Jahren vorangebracht hat, dann waren das weder der menschliche Entdeckergeist oder die wissenschaftliche Neugier – sondern schlicht und einfach erbitterte Konkurrenz: Ohne das Wettrüsten zwischen der Sowjetunion und den USA wäre Juri Gagarin nie als erster Mensch ins All geflogen. Ohne die missglückte Invasion in der Schweinebucht hätte John F. Kennedy nicht die Flucht nach vorne antreten und eine so verrückte Idee wie die Mondlandung ankündigen müssen. Ohne die Angst, russische Experten nach dem Zusammenbruch des Ostblocks an Schurkenstaaten zu verlieren, hätte Bill Clinton aus der Idee einer US-Raumstation niemals ein internationales Projekt gemacht. Und auch beim jüngsten Anwärter auf einen Platz im Club der Raumfahrtnationen spielen Prestige und Konkurrenz wieder die Hauptrolle: Südkorea will ins All.

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